Amorolfin beta 50mg/ml


(Abbildung ähnlich)
Darreichungsform: Wirkstoffhaltiger Nagellack
Anbieter: Betapharm
PZN: 15306704
apothekenpflichtig
Menge
Packungsgrößen
3 ml
PZN: 15306704
22,99 €*
14,95 €
-34%

Produktdetails & Pflichtangaben

1 ml Lack enthält:
Wirkstoff: 55.74 mg Amorolfin
Entspricht: 50 mg Amorolfin
Hilfsstoff: Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A)
Hilfsstoff: Triacetin
Hilfsstoff: Butylacetat
Hilfsstoff: Ethylacetat
Hilfsstoff: Ethanol (Alkohol)

Dosierung
- Der Nagellack ist einmal wöchentlich auf die befallenen Finger- oder Fußnägel aufzutragen.
- Das Arzneimittel wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen aufgrund unzureichender Daten zur Unbedenklichkeit und/oder Wirksamkeit.

Art und Dauer der Anwendung
1. Vor der ersten Anwendung unbedingt die erkrankten Teile der Nägel (vor allem Nagelflächen) mit einer Einwegnagelfeile so gut wie möglich abfeilen. Dann für die Reinigung und die Entfettung der Nageloberfläche einen Alkoholtupfer verwenden. Vor der weiteren Anwendung befallene Nägel nach Bedarf nachfeilen, in jedem Fall aber mit einem Alkoholtupfer reinigen und vorhandene Lackreste beseitigen.
Achtung: Eine für die Behandlung benutzte Nagelfeile darf für die Pflege gesunder Nägel nicht mehr verwendet werden.

2. Den Nagellack mit einem der mitgelieferten wiederverwendbaren Spatel auf die ganze Fläche des erkrankten Nagels auftragen und 10 Minuten trocknen lassen. Den Spatel für jeden zu behandelnden Nagel neu eintauchen und nicht am Flaschenhals abstreifen. Zur Wiederverwendung den Spatel nach Gebrauch mit einem Alkoholtupfer reinigen und das Fläschchen gut verschließen.
- Der Nagellack ist insbesondere bei Nagelmykosen im distalen Bereich mit einem Befall unter 80 % der Nageloberfläche wirksam.
- Die Behandlung sollte ohne Unterbrechung fortgeführt werden, bis sich der Nagel regeneriert hat und die befallenen Bereiche komplett geheilt sind. Die erforderliche Häufigkeit und Dauer der Behandlung hängen im Wesentlichen von der Stärke und Lokalisation der Infektion ab. Die Dauer beträgt im Allgemeinen sechs Monate (Fingernägel) bzw. neun bis zwölf Monate (Fußnägel). In Abständen von etwa drei Monaten wird eine Evaluierung der Behandlung empfohlen. Eine gleichzeitig bestehende Tinea pedis sollte mit einer geeigneten antimykotischen Creme behandelt werden.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung
- Jeglicher Kontakt des Lacks mit Augen, Ohren und Schleimhäuten ist zu vermeiden.
- Der Nagellack sollte nicht auf die Haut um den betroffenen Nagel herum aufgetragen werden.
- Während der Anwendung des Arzneimittels sollen keine künstlichen Nägel benutzt werden.
- Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.

Amorolfinhydrochlorid gehört als Morpholinderivat einer unter den Antimykotika neuen Substanzklasse an und besitzt ein breites Wirkungsspektrum. Amorolfin greift in die Ergosterol-Biosynthese der Pilzzellmembran ein und entwickelt dabei sowohl fungistatische als auch fungizide Wirksamkeit.

Es ist hochwirksam gegen:
Hefen: Candida, Malassezia oder Pityrosporum, Cryptococcus
Dermatophyten: Trichophyton, Microsporum, Epidermophyton
Schimmelpilze: Alternaria, Hendersonula, Scopulariopsis
Dematiaceen: Cladosporium, Fonsecaea, Wangiella
dimorphe Pilze: Coccidioides, Histoplasma, Sporothrix

Bakterien sind, mit Ausnahme von Actinomyces, auf Amorolfinhydrochlorid nicht empfindlich. Propionibacterium acnes ist schwach sensitiv.

Hinweise an den Patienten:
- Patienten, die mit organischen Lösungsmitteln arbeiten (Verdünnungsmittel, Testbenzin usw.), müssen undurchlässige Handschuhe tragen, um die Schicht des Nagellackes auf den Fingernägeln zu schützen. Andernfalls wird der Nagellack abgelöst.
- Amorolfin hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Therapieabbruch:
- Nach Anwendung dieses Arzneimittels kann eine allergische Reaktion, auch außerhalb des Applikationsortes, auftreten. In diesem Fall sollte die Anwendung sofort beendet und ärztlicher Rat eingeholt werden. Der Nagellack sollte unverzüglich und gründlich mit Nagellackentferner oder den in der Packung enthaltenen Alkoholtupfern entfernt werden. Das Arzneimittel sollte nicht erneut angewendet werden.

Behandlung von Onychomykose ohne Beteiligung der Matrix.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten
Bei schweren Formen der Onychomykose (mit Matrixbefall) ist eine alleinige topische Therapie nicht ausreichend. Durch eine Kombinationstherapie mit Amorolfin-Nagellack können die durch eine alleinige Anwendung systemischer Arzneimittel (Terbinafin, Itraconazol, Fluconazol) erreichbaren mykologischen und klinischen Heilungsraten gesteigert werden.

Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Der Nagellack wird für die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren nicht empfohlen, da keine klinischen Erfahrungen vorliegen.

Schwangerschaft/Stillzeit
- Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Da lediglich einige wenige Fälle der Exposition schwangerer Frauen aus der Post-Marketing Periode berichtet wurden, ist das mögliche Risiko nicht bekannt. In Tierstudien wurde unter hohen oralen Dosen Reproduktionstoxizität beobachtet; es ist nicht bekannt, ob Amorolfin in die Muttermilch ausgeschüttet wird.
- Amorolfin sollte während Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, falls es nicht eindeutig notwendig ist.

Allgemeine Angaben zu unerwünschten Wirkungen
Seltene Fälle von Nagelveränderungen (z.B. Verfärbungen, brüchige oder abgebrochene Nägel) wurden bei der Anwendung des Arzneimittels berichtet. Diese Reaktionen können auch auf die Onychomykose selbst zurückgeführt werden.

In klinischen Studien waren unerwünschte Arzneimittelwirkungen selten.

Seltene unerwünschte Wirkungen (≥ 0,01% und < 0,1%)
- Nagelveränderungen, Nagelverfärbungen, Onychoklasis (abgebrochene Nägel), Onychorrhexis (brüchige Nägel)

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
- Brennendes Gefühl auf der Haut

Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen (auch außerhalb des Applikationsortes, die mit einer Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, mit Atemproblemen und/oder einem schweren Hautausschlag assoziiert sein können) [Post-Marketing Erfahrung]
- Erytheme [Post-Marketing Erfahrung], Pruritus [Post-Marketing Erfahrung], Kontaktdermatitis [Post-Marketing Erfahrung] (irritativ oder allergisch) (einschließlich allergischer Kontaktdermatitis mit ausgedehnter Streureaktion), Urtikaria [Post-Marketing Erfahrung], Bläschenbildung [Post-Marketing Erfahrung]

Die folgenden Hinweise sollen Ihnen bei der Anwendung des Arzneimittels helfen und auf die wichtigsten Punkte eingehen, die Sie beachten müssen. Sie sollen und können aber die Gebrauchsinformation, die jedem Arzneimittel beiliegt, nicht ersetzen. Daher sollten Sie diese, bevor Sie das Arzneimittel zum ersten Mal anwenden, sorgfältig lesen.
Falls Sie noch Fragen haben oder Beratung wünschen, sprechen Sie uns bitte an!

Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über vorliegende Krankheiten oder über die Einnahme bzw. Anwendung anderer Arzneimittel.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie unter Unverträglichkeiten oder Allergien leiden.

Wichtige Hinweise:

Nebenwirkungen:
Arzneimittel können neben den erwünschten auch unerwünschte Wirkungen auslösen. Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veraenderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung:
Die Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker über die für Sie passende Dosierung beraten.

Anwendungshinweise:

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dieser Text ist der ABDA-Datenbank entnommen.

 

Patienteninformation

Patienteninformation

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

* Alle Preise inkl. MwSt. Durchgestrichener Preis: Ehemals verbindlicher Preis nach der Lauer-Taxe, Stand 15.01.2021. Bei der Lauer-Taxe handelt es sich um den Preis, der für die Abrechnung eines nicht verordnungspflichtigen Medikaments maßgeblich ist, welches zu Lasten einer gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben wird. Bitte beachten Sie: Auf diesen Preis erhalten gesetzliche Krankenkassen einen weiteren Rabatt von 5 %, wenn sie das Medikament innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungserhalt bezahlen (§ 130 SGB V).Bitte beachten Sie, dass die hier angegebenen Preise ausschließlich bei Bestellungen über das Internet gelten. Alle Abbildungen ähnlich. Irrtümer vorbehalten. Marken und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer.