Grippostad C


(Abbildung ähnlich)
Darreichungsform: Kapseln
Anbieter: STADA ConsumerHealth
PZN: 00571748
apothekenpflichtig
Menge
Packungsgrößen
24 St
PZN: 00571748
13,99 €*
9,79 €
-30%

Produktdetails & Pflichtangaben

1 Kaps. enthält:
Wirkstoff: 200 mg Paracetamol
Hilfsstoff: Chinolingelb
Hilfsstoff: Erythrosin
Hilfsstoff: Titandioxid
Wirkstoff: 2.5 mg Chlorphenamin
Entspricht: 1.76 mg Chlorphenamin
Wirkstoff: 150 mg Ascorbinsäure (Vitamin C)
Wirkstoff: 25 mg Coffein
Hilfsstoff: Gelatine
Hilfsstoff: Glycerol tristearat
Hilfsstoff: Lactose-1-Wasser
Entspricht: 2.374 mg Lactose

Dosierung
1. Erwachsene:
3-mal täglich (morgens, mittags und abends) je 2 Kapseln.

2. Kinder und Jugendliche:
Jugendliche ab 12 Jahren: 3-mal täglich (morgens, mittags und abends) je 2 Kapseln.

3. Ältere Patienten:
Für diese Anwendungsgruppe liegen keine Dosierungsempfehlungen vor.

4. Besondere Patientengruppen:
- Bei Patienten mit Leber- und/oder Niereninsuffizienz sowie Gilbert-Syndrommuss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.
- Bei schwerer Niereninsuffizienz darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden

Art und Dauer der Anwendung
- Die Kapseln sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
- Das Arzneimittel sollte nicht ohne Befragen des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosen eingenommen werden.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung
- Eine Überdosierung kann - wie bei allen Paracetamolhaltigen Arzneimitteln - zu schweren Leberschäden führen. In diesem Fall ist eine umgehende Behandlung erforderlich. (Tageshöchstdosis Paracetamol für Personen ab 43 kg Körpergewicht: 4000 mg/Tag).
- Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
- Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination aus Ascorbinsäure, Chlorphenamin, Coffein und Paracetamol.

Paracetamol:
Paracetamol hat eine analgetische, antipyretische und sehr schwache antiphlogistische Wirkung. Der Wirkungsmechanismus von Paracetamol ist nicht eindeutig geklärt. Nachgewiesen ist eine ausgeprägte Hemmung der cerebralen Prostaglandinsynthese, während die periphere Prostaglandinsynthese nur schwach gehemmt wird. Ferner hemmt Paracetamol den Effekt endogener Pyrogene auf das hypothalamische Temperaturregulationszentrum.

Chlorphenaminmaleat:
Chlorphenamin ist ein klassisches H1-Antihistaminikum, das die im Verlauf von Immunreaktionen auftretenden Histaminwirkungen unterdrückt. Hierzu zählen beim grippalen Infekt die erhöhte Kapillarpermeabilität im Bereich der Venolen sowie konstriktorische Erscheinungen der glatten Muskulatur, insbesondere der Bronchialmuskulatur. Abschwellung der Nasenschleimhaut und Verminderung der Schleimproduktion machen eine Nasenatmung wieder möglich.

Coffein:
Coffein ist ein Xanthinderivat und verstärkt die analgetischen Eigenschaften des Paracetamols.

Ascorbinsäure:
Ascorbinsäure ist ein essentieller Wirkstoff für den Menschen. Ascorbinsäure und die sich im Organismus hieraus bildende Dehydroascorbinsäure bilden ein Redoxsystem von großer physiologischer Bedeutung. Ascorbinsäure wirkt aufgrund seines Redoxpotentials als Cofaktor zahlreicher Enzymsysteme (Kollagenbildung, Catecholaminsynthese, Hydroxylierung von Steroiden, Tyrosin und körperfremden Substanzen, Biosynthese von Carnitin, Regeneration von Tetrahydrofolsäure sowie Alpha-Amidierung von Peptiden, z.B. ACTH und Gastrin). Ferner beeinträchtigt ein Mangel an Vitamin C Reaktionen der Immunabwehr, insbesondere die Chemotaxis, die Komplementaktivierung und die Interferonproduktion. Die molekularbiologischen Funktionen von Vitamin C sind noch nicht vollständig geklärt. Ascorbinsäure verbessert durch die Reduktion von Ferri-Ionen und durch Bildung von Eisenchelaten die Resorption von Eisensalzen. Sie blockiert die durch Sauerstoffradikale ausgelösten Kettenreaktionen in wässrigen Körperkompartimenten. Die antioxidativen Funktionen stehen in enger biochemischer Wechselwirkung mit denjenigen von Vitamin E, Vitamin A und Carotinoiden. Eine Verminderung potentiell kanzerogener Stoffe im Gastrointestinaltrakt durch Ascorbinsäure ist noch nicht ausreichend belegt.

Hinweise an den Patienten:
- Das Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und/oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße in Zusammenwirken mit Alkohol.
- Durch Missbrauch von Alkohol können durch ansonsten unschädliche Dosen von Paracetamol Leberschädigungen hervorgerufen werden.

Beeinflussung von Laborparametern:
- Die Einnahme von Paracetamol kann die Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure sowie die Blutzuckerbestimmung mittels Glucose-Oxydase-Peroxydase beeinflussen.
- Die Reaktion von kutanen Allergietests kann durch Chlorphenaminmaleat abgeschwächt werden.
- Nach Gabe von Grammdosen an Ascorbinsäure kann die Ascorbinsäurekonzentration im Harn soweit ansteigen, dass die Messung verschiedener klinisch-chemischer Parameter (Glukose, Harnsäure, Kreatinin,anorganisches Phosphat) gestört ist. Ebenso kann es nach Grammdosen zu falsch negativen Ergebnissen bei versuchtem Nachweis von okkultem Blut im Stuhl kommen. Allgemein können chemische Nachweismethoden, die auf Farbreaktionen beruhen, beeinträchtigt werden.

Zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit.
Zur Fiebersenkung bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur.

Anwendungsbeschränkungen
Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion, Verschlechterung der Symptome oder weiteren Komplikationen muss der Arzt aufgesucht werden.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten
Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe in dem Arzneimittel kann bei Beschwerden, die überwiegend eins der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden. In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- bekannter Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe und die sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
- schweren Nierenfunktionsstörungen
- Kindern unter 12 Jahren.

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden bei:
- Nierenfunktionsstörungen
- Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh <9)
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
(Bei Patienten mit Leber- und/oder Niereninsuffizienz sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.)
- Oxalat-Urolithiasis
- Neigung zu Nierensteinbildung (Gefahr der Bildung von Calciumoxalatsteinen bei Einnahme hoher Dosen Ascorbinsäure)
- Eisen-Speichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie)
- chronischem Alkoholmissbrauch
- Pyloroduodenaler Obstruktion und Blasenhalsobstruktion
- Engwinkelglaukom
- Ulcus ventriculi oder duodeni
- Hyperthyreose
- Arrhythmien (Gefahr der Verstärkung von Tachykardien und Extrasystolen)
- Angststörungen (Gefahr der Verstärkung)

Schwangerschaft
In der Schwangerschaft ist die Anwendung kontraindiziert, da epidemiologische Studien Hinweise auf ein erhöhtes Risiko durch Chlorphenaminmaleat für ZNS- bzw. kraniale Anomalien und Tumoren im Kindesalter ergeben haben. Es liegt außerdem eine Studie vor, die über ein erhöhtes Risiko für retrolentale Fibroplasie bei Frühgeborenen nach Antihistamin-Exposition in den letzten zwei Wochen vor der Geburt berichtet.

Stillzeit
Da nicht bekannt ist, ob Chlorphenaminmaleat in die Muttermilch ausgeschieden wird, darf unter der Behandlung mit dem Arzneimittel nicht gestillt werden.

Häufige unerwünschte Wirkungen (≥ 1% und < 10%)
- Mundtrockenheit

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (≥ 0,1% und < 1%)
- Allergische Hautreaktionen (erythematös oder urtikariell)
- Arzneimittelfieber
- Schleimhautläsionen

Seltene unerwünschte Wirkungen (≥ 0,01% und < 0,1%)
- Anstieg der Lebertransaminasen

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
- gastrointestinale Beschwerden
- Appetitsteigerung
- Miktionsbeschwerden
- Nierenschäden (nach längerer Einnahme höherer Dosen)
- Leberschäden (nach längerer Einnahme höherer Dosen)
- Dyskinesien
- Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom)
- Sehstörungen
- Psychotische Reaktionen
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (für den Wirkstoff Paracetamol beschrieben), wie: Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen und anaphylaktischer Schock
- Respiratorische Überempfindlichkeitsreaktionen (bei Vorbelastung kann durch Paracetamol ein Bronchospasmus ausgelöst werden (Analgetika-Asthma))
- Veränderungen im Blutbild, wie Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura, Panzytopenie, aplastische Anämie, leichte Methämoglobinbildung (bei hoher Dosierung).

Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
- Arrhythmien, wie z.B. Tachykardie
- Sedierung
- Benommenheit
- innere Unruhe
- Schlaflosigkeit
- Bullöse Hautreaktionen, wie Steven-Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom.

 

Patienteninformation

Patienteninformation

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

* Alle Preise inkl. MwSt. Durchgestrichener Preis: Ehemals verbindlicher Preis nach der Lauer-Taxe, Stand 15.01.2021. Bei der Lauer-Taxe handelt es sich um den Preis, der für die Abrechnung eines nicht verordnungspflichtigen Medikaments maßgeblich ist, welches zu Lasten einer gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben wird. Bitte beachten Sie: Auf diesen Preis erhalten gesetzliche Krankenkassen einen weiteren Rabatt von 5 %, wenn sie das Medikament innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungserhalt bezahlen (§ 130 SGB V).Bitte beachten Sie, dass die hier angegebenen Preise ausschließlich bei Bestellungen über das Internet gelten. Alle Abbildungen ähnlich. Irrtümer vorbehalten. Marken und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer.