Livocab direkt


(Abbildung ähnlich)
Darreichungsform: Kombipackung
Anbieter: Johnson&Johnson OTC
PZN: 00676789
apothekenpflichtig
Menge
Packungsgrößen
1 P
PZN: 00676789
18,98 €*
13,15 €
-30%

Produktdetails & Pflichtangaben

1 Sprühstöße enthält:
Wirkstoff: 0.054 mg Levocabastin
1 ml Tropfen enthält:
Wirkstoff: 0.543 mg Levocabastin
1 Sprühstöße enthält:
Hilfsstoff: Dinatrium edetat-2-Wasser
1 ml Tropfen enthält:
Hilfsstoff: Dinatrium edetat-2-Wasser
1 Sprühstöße enthält:
Entspricht: 0.05 mg Levocabastin
1 ml Tropfen enthält:
Entspricht: 0.5 mg Levocabastin
1 Sprühstöße enthält:
Hilfsstoff: Wasser
1 ml Tropfen enthält:
Hilfsstoff: Wasser
1 Sprühstöße enthält:
Hilfsstoff: Propylenglycol
1 ml Tropfen enthält:
Hilfsstoff: Propylenglycol
1 Sprühstöße enthält:
Hilfsstoff: Natriumphosphat
1 ml Tropfen enthält:
Hilfsstoff: Natriumphosphat
1 Sprühstöße enthält:
Hilfsstoff: Natriumdihydrogenphosphat-1-Wasser
1 ml Tropfen enthält:
Hilfsstoff: Natriumdihydrogenphosphat-1-Wasser
1 Sprühstöße enthält:
Hilfsstoff: Hypromellose
1 ml Tropfen enthält:
Hilfsstoff: Hypromellose
1 Sprühstöße enthält:
Hilfsstoff: Polysorbat 80
1 ml Tropfen enthält:
Hilfsstoff: Polysorbat 80
1 Sprühstöße enthält:
Hilfsstoff: Benzalkonium
1 ml Tropfen enthält:
Hilfsstoff: Benzalkonium

Bezugsmenge
Augentropfen: 1 ml Suspension enthält 0,5 mg Levocabastin entsprechend 0,54 mg Levocabastinhydrochlorid. 1 Tropfen enthält etwa 0,015 mg Levocabastin.
Nasenspray: 1 ml Suspension enthält 0,5 mg Levocabastin entsprechend 0,54 mg Levocabastinhydrochlorid. 1 Sprühstoß (ca. 0,1 ml Suspension) enthält etwa 0,05 mg Levocabastin.

Dosierung
1. Erwachsene:
- Augentropfen:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung 2-mal täglich 1 Tropfen pro Auge. Die Dosierung kann bei stärkeren Beschwerden auf bis zu 4-mal täglich 1 Tropfen pro Auge erhöht werden.

- Nasenspray:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung 2-mal täglich 2 Sprühstöße Nasenspray pro Nasenloch.
Die Dosierung kann bei stärkeren Beschwerden auf bis zu 4-mal täglich 2 Sprühstöße pro Nasenloch erhöht werden.

2. Kinder und Jugendliche:
- Augentropfen:
Kinder unter 1 Jahr:
Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern unter 1 Jahr ist nicht erwiesen.

Kinder ab 1 Jahr:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung 2-mal täglich 1 Tropfen pro Auge. Die Dosierung kann bei stärkeren Beschwerden auf bis zu 4-mal täglich 1 Tropfen pro Auge erhöht werden.

- Nasenspray:
Kinder unter 1 Jahr:
Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern unter 1 Jahr ist nicht erwiesen.

Kinder ab 1 Jahr:
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung 2-mal täglich 2 Sprühstöße Nasenspray pro Nasenloch.
Die Dosierung kann bei stärkeren Beschwerden auf bis zu 4-mal täglich 2 Sprühstöße pro Nasenloch erhöht werden.

3. Ältere Patienten:
Für diese Anwendungsgruppe liegen keine Dosierungsempfehlungen vor.

4. Besondere Patientengruppen:
4.1. Patienten mit Niereninsuffizienz:
- Nasenspray:
Da Levocabastin hauptsächlich renal ausgeschieden wird, sollten Patienten mit Niereninsuffizienz die empfohlene Dosierung halbieren.

Art und Dauer der Anwendung
1. Augentropfen:
- Tropfen zum Eintropfen in den Bindehautsack des Auges.
- Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden. Es ist keine zeitliche Beschränkung zu berücksichtigen.

2. Nasenspray:
- Zum Einsprühen in die Nase.
- Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden. Es ist keine zeitliche Beschränkung zu berücksichtigen.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung
1. Augentropfen:
- Flasche vor jeder Anwendung schütteln und nicht mit dem Auge in Berührung bringen.
- Das in den Augentropfen enthaltene Propylenglycol und Benzalkoniumchlorid können Bindehautreizungen hervorrufen. Der Kontakt mit weichen Kontaktlinsen ist zu vermeiden. Benzalkoniumchlorid kann zur Verfärbung weicher Kontaktlinsen führen. Kontaktlinsen sind vor der Anwendung zu entfernen und frühestens 15 Minuten nach der Anwendung der Augentropfen wieder einzusetzen.
- Die Zeit zwischen zwei Anwendungen wird durch die Wirkung von Levocabastin bestimmt. Die Augentropfen sollten bei den ersten Zeichen einer allergischen Reizung der Bindehaut angewendet werden. Damit werden die besten Behandlungsergebnisse erreicht.

2. Nasenspray:
- Flasche vor jeder Anwendung schütteln.
- Vor der Anwendung des Arzneimittels sind die Nasenwege frei zu machen. Während der Anwendung durch die Nase einatmen.
- Die Zeit zwischen zwei Anwendungen wird durch die Wirkung von Levocabastin bestimmt. Das Nasenspray sollte bei den ersten Zeichen eines allergischen Schnupfens angewendet werden. Damit werden die besten Behandlungsergebnisse erreicht.

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Kurzinfo
Der H~t1-Rezeptor-Antagonist Levocabastin gehört zu den wenig sedierenden H~t1-Antihistaminika der 2. Generation. Die Substanz wirkt antiallergisch, indem sie die Wirkungen von lokal freigesetztem Histamin wie Schwellung, Rötung und Juckreiz sowie die systemischen Wirkungen von Histamin wie Bronchokonstriktion, Blutdruckabfall und eine Steigerung der Drüsentätigkeit inhibiert.

(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)

Hinweise an den Patienten:
- Augentropfen:
Während der Anwendung der Augentropfen wurden keine Müdigkeit oder psychomotorische Beeinträchtigungen beobachtet. Bei Anwendung der Augentropfen kann unmittelbar nach der Anwendung für wenige Minuten die Sehleistung beeinflusst werden. Bevor der Patient am Straßenverkehr teilnimmt, ohne sicheren Halt arbeitet oder Maschinen bedient, soll abgewartet werden, bis die Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Schleiersehen vorübergegangen ist.
- Nasenspray:
- Die Anwendung des Nasensprays verursacht im Allgemeinen keine klinisch relevante Sedierung und im Vergleich zu Placebo wurden keine psychomotorischen Beeinträchtigungen beobachtet. Einflüsse des Nasensprays auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen sind nicht zu erwarten. Nach Anwendung des Nasensprays wurde in Einzelfällen über Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Mattigkeit, Erschöpfung, Schwindel- oder Schwächegefühl berichtet, welche auch durch das Krankheitsgeschehen bedingt sein können. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt sein. Besonders sollte beachtet werden, dass Alkohol die Verkehrsfähigkeit noch weiter verschlechtern kann.

Zur symptomatischen Behandlung allergischer Konjunktivitis einschließlich Conjunctivitis vernalis bzw. zur symptomatischen Behandlung allergischer Rhinitis.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten
Das Arzneimittel ist zur Anwendung bei Kindern ab 1 Jahr, Jugendlichen und Erwachsenen bestimmt.

Die Augentropfen können auch bei Patienten mit primär chronischem Offenwinkelglaukom angewendet werden.

Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist das Nasenspray wegen der hauptsächlich renalen Elimination von Levocabastin mit Vorsicht anzuwenden und nur nach ärztlicher Verordnung und unter Kontrolle.

Schwangerschaft
- Tierexperimentelle Studien an mehreren Spezies haben keinen Hinweis für ein embryotoxisches oder teratogenes Potential von Levocabastin bei therapeutischen Dosen ergeben.
- Bei schwangeren Frauen liegen nur begrenzte Daten für die Anwendung der Augentropfen bzw.des Nasensprays vor. Das Risiko für den Menschen ist unbekannt.
- Deshalb sollten die Augentropfen bzw. das Nasenspray nicht in der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, dass der Nutzen einer Behandlung für die Frau mögliche Risiken für den Fetus rechtfertigt.

Stillzeit
- Aufgrund von Untersuchungen der Levocabastin-Konzentration im Speichel und in der Muttermilch einer stillenden Frau die eine orale Einzeldosis von 0,5 mg Levocabastin erhalten hat, wird erwartet, dass ca. 0,3% der ophthalmisch (bzw. 0,6% der intranasal) angewendeten Dosis in den gestillten Säugling übergehen kann.
- Aufgrund der begrenzten klinischen und tierexperimentellen Daten ist Vorsicht geboten, wenn das Arzneimittel stillenden Frauen verabreicht wird.

Allgemeine Angaben zu unerwünschten Wirkungen
Beschwerden wie Müdigkeit, Benommenheit, Schläfrigkeit oder Unwohlsein können auch durch das Krankheitsgeschehen bedingt sein.

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (≥ 10%)
Augentropfen:
- Reizung

Nasenspray:
- Kopfschmerzen

Häufige unerwünschte Wirkungen (≥ 1% und < 10%)
Augentropfen:
- Augenschmerzen, verschwommenes Sehen
- Kopfschmerzen

Nasenspray:
- Übelkeit
- Müdigkeit, Schmerzen
- Sinusitis
- Benommenheit, Schläfrigkeit
- Schmerzen im Rachen-Kehlkopf-Bereich, Epistaxis, Husten

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (≥ 0,1% und < 1%)
Augentropfen:
- Augenlidödem

Nasenspray:
- Augenlidödem
- Unwohlsein, Reizung, Schmerzen, Trockenheit am Verabreichungsort
- Überempfindlichkeit
- Dyspnoe, Nasenbeschwerden, nasale Kongestion, Bronchospasmus
- Herzklopfen

Seltene unerwünschte Wirkungen (≥ 0,01% und < 0,1%)
Nasenspray:
- Tachykardie
- Brennen, Unbehagen am Verabreichungsort
- Nasalödem

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
Augentropfen:
- Konjunktivitis, Augenschwellung, Blepharitis, oculare Hyperaemie, tränende Augen
- Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich Brennen, Rötung, Reizung, Schmerzen, Schwellung, Jucken der Augen, verschwommenes Sehen
- Angioödem, Überempfindlichkeit
- Kontaktdermatitis, Urtikaria
- Sehr selten wurden Hornhautkalzifizierungen unter der Therapie mit phosphathaltigen Augentropfen bei Patienten mit ausgeprägten Hornhautdefekten berichtet.

Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
Augentropfen:
- Anaphylaxie
- Herzklopfen

Nasenspray:
- Anaphylaxie

Die folgenden Hinweise sollen Ihnen bei der Anwendung des Arzneimittels helfen und auf die wichtigsten Punkte eingehen, die Sie beachten müssen. Sie sollen und können aber die Gebrauchsinformation, die jedem Arzneimittel beiliegt, nicht ersetzen. Daher sollten Sie diese, bevor Sie das Arzneimittel zum ersten Mal anwenden, sorgfältig lesen.
Falls Sie noch Fragen haben oder Beratung wünschen, sprechen Sie uns bitte an!

Wirkungsweise:
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Haben allergieauslösende Substanzen ,z.B. Blütenpollen, Kontakt mit den Augen oder der Nase, wird der körpereigene Botenstoff Histamin an den Schleimhäuten der Augen und der Nase frei gesetzt und sie entzünden sich. Levocabastin verhindert diese allergische Reaktion, indem es Histamin von den Schleimhäuten fernhält. Auf diese Weise bekämpft der Wirkstoff rasch die unangenehmen allergischen Symptome an Augen und Nase wie Jucken, Rötung, Schwellung oder Niesen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über vorliegende Krankheiten oder über die Einnahme bzw. Anwendung anderer Arzneimittel.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie unter Unverträglichkeiten oder Allergien leiden.

Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.

Nebenwirkungen:
Arzneimittel können neben den erwünschten auch unerwünschte Wirkungen auslösen. Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veraenderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung:
Die Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker über die für Sie passende Dosierung beraten.

Anwendungshinweise:

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Dieser Text ist der ABDA-Datenbank entnommen.

 

Patienteninformation

Patienteninformation

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

* Alle Preise inkl. MwSt. Durchgestrichener Preis: Ehemals verbindlicher Preis nach der Lauer-Taxe, Stand 15.01.2021. Bei der Lauer-Taxe handelt es sich um den Preis, der für die Abrechnung eines nicht verordnungspflichtigen Medikaments maßgeblich ist, welches zu Lasten einer gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben wird. Bitte beachten Sie: Auf diesen Preis erhalten gesetzliche Krankenkassen einen weiteren Rabatt von 5 %, wenn sie das Medikament innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungserhalt bezahlen (§ 130 SGB V).Bitte beachten Sie, dass die hier angegebenen Preise ausschließlich bei Bestellungen über das Internet gelten. Alle Abbildungen ähnlich. Irrtümer vorbehalten. Marken und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer.